DUNKLE MATERIE
EIN WELTRAUMABENTEUER
ÜBER DIE LIEBE

Psychologen haben herausgefunden, dass die ersten 10 Sekunden darüber entscheiden, ob sich zwei Menschen ineinander verlieben können. Die Mediziner haben das »Kuschelhormon« Oxytocin als Ursache des Verliebtseins ausfindig gemacht. Partnervermittlungen können mittels Persönlichkeitsprofilen voraussagen, welche Partner zusammenpassen. Die Geschichtswissenschaft hat das Ideal der romantischen Liebe als eine Erfindung der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft identifiziert. Wen wir sympathisch finden, hängt von Immunsystem und Sexualduftstoffen ab. Wir können die Funktion der Liebe wissenschaftlich erklären. Aber manchmal ist Liebe dysfunktional. Sie trägt nicht zur Fortpflanzung bei, behindert die Evolution, schadet einer Gesellschaft und zerstört das Individuum. Nach wie vor ist Liebe die »Dunkle Materie« in unserem Leben. So aufgeklärt unsere Gesellschaft auch ist, trotz aller Ratgeberliteratur und wissenschaftlichen Forschung, bleibt die Liebe rätselhaft.

Für die Erforschung dieses Rätsels hat ein Team um den Regisseur Tobias Rausch seit Dezember über 80 Interviews geführt und die Menschen nach ihren Liebesgeschichten und Liebesdesastern befragt. Aus dem gesammelten Material wird das Theaterstück entstehen: eine Liebesodyssee in die Weiten des Weltraums!

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