Künstliche Hürden bei Vertragskündigung

Leicht wird es einem gemacht, online einen Vertrag abzuschließen. Wenn es jedoch darum geht, diesen Vertrag schnell und einfach zu kündigen, werden künstliche Hürden aufgebaut. Denn bei einer Kündigung reicht nicht mehr eine einfache E-Mail oder entsprechende Angaben im Kundencenter; nein – dann wird ein ausführlicher Brief oder ein FAX verlangt.

Das Landgericht München I erteilt dieser Unsitte nun eine Absage. Die Richter erklären die entsprechende Klausel eines Online-Datingportals für unwirksam.

Das Gericht arbeitet in seinem Urteil sehr deutlich heraus, worum es den Verwendern solcher Klauseln geht. Sie wollen von einer Kündigung abhalten, indem sie den Aufwand für den Kunden möglichst hoch schrauben. Das ist unzulässig, so das Landgericht. (lawblog.de)

Das ist mindestens das zweite Urteil in dieser Angelegenheit : Bereits am 30.04.2013 hatte das Landgericht Hamburg entschieden, dass eine Kündigung per E-Mail möglich sein muss.

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Angstkampagne von GMX und Web.de

Als „Scareware“ werden Schadprogramme bezeichnet, die Computerbenutzer verängstigen und so zu bestimmten – meist unüberlegten – Handlungen bewegen sollen. Das Prinzip der Verängstigung haben Banner im Internet übernommen, die beispielsweise vor angeblich gefährlichen Viren auf dem PC eines Nutzern warnen, den dieser nun dringend vom PC entfernen müsse. Natürlich gelingt dies nur mit einer kostenpflichtigen Software, die man theoretisch nach Klärung aller Transaktionsdetails mit einem Klick downloaden kann.

Nun nutzen GMX und Web.de (United Internet) dasselbe Prinzip der Verängstigung unbedarfter Zeitgenossen. Ziel dabei ist jedoch nicht der Verkauf kostenpflichtiger Software. Nein, der Nutzer soll dazu gebracht werden, unliebsame Werberblocker aus dem Browser zu entfernen. Denn beide Portale leben auch vom Online-Werbegeschäft.

Update: United Internet: Adblocker-Warnungen vorerst beendet

Nach heftiger Kritik an irreführenden Sicherheitshinweisen macht der Konzern einen halben Rückzieher, will aber weiter daran arbeiten Adblocker zu umgehen. (Heise.de)

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Abmahnwahn – Streaming & Tauschbörse

Nutzer von Internet-Pornoportalen fühlten sich bislang sicher. Mann/ Frau glaubte: Wer nur streamt tauscht nicht und kann auch nicht belangt werden. Nun aber verschickt eine bekannte Kanzlei Tausende Abmahnungen an Redtube-Nutzer. Das zuständige Kölner Gericht hat anscheinend die Anträge der Kanzlei nicht ausreichend geprüft:
Porno-Streaming: Erste Details zur riesigen Redtube-Abmahnwelle: Die Abmahnwelle zu angeblich rechtswidrigem Streaming-Konsum auf dem Pornovideo-Portal Redtube nimmt riesige Ausmaße an. Viele Anwaltskanzleien, die sich auf die Abwehr solcher Vorwürfe spezialisiert haben, berichten von nicht stillstehenden Telefonen. Rechtsanwalt Christian Solmecke sprach gegenüber heise online am heutigen Dienstag von bislang etwa 700 Telefonaten in der Sache: „Ich kann jetzt schon sagen, dass es in Deutschland so eine konzentrierte Abmahnaktion noch nicht gegeben hat.“ (heise)
Warum die Streaming-Abmahnungen der Rechtsanwälte U&C unwirksam sind: Betroffene könnten nach der Neuregelung des § 97a Abs. 4 UrhG jetzt ihre Anwaltskosten für die Abwehr dieser unwirksamen Abmahnung grundsätzlich bei der Fa. Archive AG geltend machen. Eine Klage in der Schweiz wegen eines derart niedrigen Forderungsbetrags ist allerdings wirtschaftlich nicht sinnvoll. (internet-law)

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt: Während die juristische Debatte zur Rechtmäßigkeit der Redtube-Abmahnungen in vollem Gange ist, läuft nun die Gegenwehr an. Die Berliner Rechtsanwaltskanzlei Werdermann/von Rüden hat Strafantrag gestellt. Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Rechtsanwalt Daniel Sebastian, der am Landgericht Köln mit irreführend formulierten Anträgen zivilrechtliche Auskunft zu Anschlussinhabern bei der Deutschen Telekom erwirkt hatte. Mit diesen herausgegebenen Bestandsdaten operierte dann die Abmahnkanzlei U+C. Ebenfalls im Visier der Strafverfolger befindet sich ein Mitarbeiter der Firma itGuards Inc., der in Sebastians Anträgen eidesstattlich versichert hatte, die vermeintlichen Urheberrechtsvergehen fehlerfrei dokumentiert zu haben. (heise)

Abmahnzug vor Vollbremsung: Es spricht einiges dafür, dass man sich keine schlaflosen Nächte machen muss. Selbst bei den echten Abmahnungen von U + C ist schlichtes Ignorieren derzeit eine vertretbare Option. Dem Abmahn-Express dürfte nämlich ohnehin eine Vollbremsung drohen. (lawblog)

Spam-Mails drohen mit Redtube-Abmahnung: Die Kanzlei U + C hat Abmahnungen an Porno-Konsumenten verschickt. Die Abmahn-Mails aber, die nun unter dem Namen der Kanzlei kursieren, sind ein gefährlicher Fake. (ZEIT)

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Der Winter kommt …

Ich habe heute morgen bemerkt, dass der Winter langsam anbricht. Wie?

Ganz einfach: auf „Google Trends“ nehmen die Suchanfragen nach den Schlagworten „Mantel“, „Handschuhe“, „Socken“, „Mütze“ sowie „Schal“ deutlich zu. Eindeutige Indikatoren für den drohenden Winter …


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Ein paar Statistiken …

Ein paar Statistiken zu unserer Internetseite für den Zeitraum von 01.01.2013 bis 14.04.2013:

  • Insgesamt haben 1.018 unterschiedliche Personen seit dem 01. Januar 2013 unsere Internetseite besucht.
  • Insgesamt wurde unsere Seite 4.363 mal aufgerufen.
  • Durchschnittlich blieben die Besucher 5 Minuten auf unserer Webseite.
  • Rund 65 % der Besucher besuchten unsere Internetseite zum ersten mal.
  • Durchschnittlich wurden bei jedem Besuch 4,3 Seiten unserer Internetseite aufgerufen.
  • Aus welchen Städten kommen unsere Besucher? Rund 59 % der Besucher kommen aus Bielefeld, rund 3 % jeweils aus Gütersloh, Verl, Herford und Detmold.
  • Rund 44 % der Besucher in diesem Zeitraum benutzten Firefox als Browser.
  • Die meisten Besucher (78 %) nutzen eine Bildschirmauflösung von 768×1022 – die meisten brauchen demnach wohl einen neuen Monitor.
… und diese Statistiken wurden nicht gefälscht …

Wordclouds

Word Clouds oder Schlagwortwolken dienen der Visualisierung von Inhalten. Dabei werden häufig vorkommende Worte deutlich größer dargestellt als weniger häufig vorkommende Worte.
Ihr könnt damit einen Text optisch zusammenfassen und aufwerten.
Auf der nachfolgenden findet Ihr einige Online-Seiten, über die Ihr selbst Schlagwortwolken erzeugen könnt.

Nervige Werbung ausfiltern – AdBlock

Wie man Werbung beim Surfen schnell und einfach mittels AdBlock unterdrücken kann, zeigt Euch unsere kleine Videoanleitung.

Update: Wir müssen unsere Empfehlung relativieren. AdBlock Plus ist eine strategische Kooperation mit der Werbeindustrie eingegangen, wie man hier nachlesen kann. Man sollte also auf andere Werbeblocker ausweichen. 

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