FameLab Germany Finale

FameLab2014-470Es war ein unterhaltsamer und zum Teil informativer Abend im Audimax der Universität Bielefeld. Beim gestrigen FameLab-Finale wurde entschieden, wer die Bundesrepublik beim internationalen FameLab-Wettbewerb in Cheltenham in Schottland vertritt.

Bei dem Talentwettbewerb haben Nachwuchswissenschaftler nur drei Minuten Zeit, um ihre komplexen Forschungsthemen verständlich und unterhaltsam auf der Bühne zu präsentieren: Content + Clarity + Charisma sind die drei Bewertungskriterien.

And the winner is … Anna Stöckl. Sie überzeugte mit einem Vortrag zum Thema „Warum die Motte auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut sehen kann“. Leider war der Vortrag zu kurz, um zu entscheiden, ob ihre Forschung auf dem Konzept der Autopoiesis von Humberto Maturana und Francisco J. Varela gründet.

„Nur“ den zweiten Platz belegte leider Jordi Casanellas (Gravitationsphysik). Er war mein persönlicher Favorit. Den Publikumspreis bekam Michael Büker. Er stellte bekannte Modelle zur Entwicklung des Universums souverän auf komödiantische Weise vor.

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Partnerbörsen – Kündigung per Mail muss möglich sein

In einem Rechtsstreit um die Kündigungsklausel in den Verträgen für die Internet-Partnerbörse „Elitepartner“ setzte sich laut eigenen Angaben die  Verbraucherzentrale gegen den Betreiber durch.
„Die Bedingungen des Unternehmens verlangten für eine wirksame Kündigung eine schriftliche Erklärung. Die elektronische Form war ausgeschlossen, ein Telefax hingegen möglich. Dieses Wirrwarr verunsicherte Verbraucher, da vielen Nutzern unklar war, auf welchem Wege sie ihren Vertrag kündigen können. Kündigungen per E-Mail lehnte das Unternehmen stets mit Verweis auf die Kündigungsklausel ab – und das, obwohl der Vertrag im Internet geschlossen wird.“ (n-tv)
Die Richter haben diese Klausel nun für rechtswidrig erklärt, weil die Anforderungen an eine Kündigung intransparent dargestellt seien und dies Verbraucher unangemessen benachteilige.
lawblog schreibt dazu …

„Das Urteil könnte weit über Partnerbörsen hinaus bedeutsam werden. Auch zahlreiche andere Unternehmen versuchen noch immer, die Hürden für eine Kündigung möglichst hoch zu setzen. Während für den Vertragsschluss ein Klick genügt, wird zum Beispiel oft Schriftform oder zumindest ein Fax verlangt.“

Mit anderen Worten: Vertragsabschlüsse im Internet per Klick oder per Telefon müssten dann auch über das gleiche Medium kündbar sein. Dies gilt dann für eine Vielzahl von Dienstleistungsverträgen, die über das Internet abgeschlossen werden können: Partnerbörsen, Handy-Verträge, Webhosting, Mail-Account-Verträge etc..

Wordclouds

Word Clouds oder Schlagwortwolken dienen der Visualisierung von Inhalten. Dabei werden häufig vorkommende Worte deutlich größer dargestellt als weniger häufig vorkommende Worte.
Ihr könnt damit einen Text optisch zusammenfassen und aufwerten.
Auf der nachfolgenden findet Ihr einige Online-Seiten, über die Ihr selbst Schlagwortwolken erzeugen könnt.