Ode an die Freude …

Ode an die Freude … mal anders …

Die Melodie der Hymne der Europäischen Union stammt aus der Neunten Symphonie, die Ludwig van Beethoven im Jahr 1823 als Vertonung der von Friedrich Schiller 1785 verfassten „Ode an die Freude“ komponierte. (Europäische Union)

 

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elisium  (Anmerkung: „Ort der Seligen“, Paradies auf Erden)
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligthum.
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng getheilt,
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.
Erste Strophe (Schiller)

 

Die Freude wird als Götterfunken beschrieben, als göttliche Inspiration. Das Gedicht von Schiller ist jedoch nicht Jenseitig, sondern Diesseitig gemeint:

 

„Der Hintergrund des Textes ist so zu verstehen, dass die Hoffnung dass alle Menschen sich eines Tages brüderlich vereinigen werden, niemals aufgegeben werden soll und darf. Die Menschen sollen ihre Freuden miteinander teilen, sofern diese ehrliche und wohlgemeinte Freuden sind. Der folgende Textabschnitt bringt es auf den Punkt: „Wem der große Wurf gelungen, Eines Freundes Freund zu sein, Wer ein holdes Weib errungen, Mische seinen Jubel ein! Ja – wer auch nur eine Seele Sein nennt auf dem Erdenrund! Und wer´s nie gekonnt, der stehle Weinend sich aus diesem Bund!“. Darüber hinaus suggeriert der Text, dass nur, wenn sich alle Menschen vereinigt haben, sie auch wirklich in eine höhere Sphäre des Lebens gelangen können, sozusagen dadurch dem Gott ein Stück näher kommen können..“ (Quelle)

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