Angstkampagne von GMX und Web.de

Als „Scareware“ werden Schadprogramme bezeichnet, die Computerbenutzer verängstigen und so zu bestimmten – meist unüberlegten – Handlungen bewegen sollen. Das Prinzip der Verängstigung haben Banner im Internet übernommen, die beispielsweise vor angeblich gefährlichen Viren auf dem PC eines Nutzern warnen, den dieser nun dringend vom PC entfernen müsse. Natürlich gelingt dies nur mit einer kostenpflichtigen Software, die man theoretisch nach Klärung aller Transaktionsdetails mit einem Klick downloaden kann.

Nun nutzen GMX und Web.de (United Internet) dasselbe Prinzip der Verängstigung unbedarfter Zeitgenossen. Ziel dabei ist jedoch nicht der Verkauf kostenpflichtiger Software. Nein, der Nutzer soll dazu gebracht werden, unliebsame Werberblocker aus dem Browser zu entfernen. Denn beide Portale leben auch vom Online-Werbegeschäft.

Update: United Internet: Adblocker-Warnungen vorerst beendet

Nach heftiger Kritik an irreführenden Sicherheitshinweisen macht der Konzern einen halben Rückzieher, will aber weiter daran arbeiten Adblocker zu umgehen. (Heise.de)


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